DIE LAYOUTDATEI VORBEREITEN
Damit das Skript problemlos funktioniert, muss das Layoutdokument entsprechend vorbereitet werden. Viele Schritte sind dabei die gleichen, die ihr auch beim „klassischen“ Weg machen müsstet.
XML IMPORTIEREN
Ihr müsst, genauso wie sonst auch, die XML-Datei in InDesign importieren und den Tags über das Kontextmenü der XML-Palette die entsprechenden Absatz- und Zeichenformate zuordnen.
MUSTERSEITE ANLEGEN
Damit das Skript funktioniert ist es unbedingt notwendig, dass ihr eine Steckbriefmusterseite anlegt. Welcher Buchstabe der Seite zugeordnet ist, ist egal. Wichtig ist nur dass die Musterseite den Namen „Steckbrief“ hat. Achtet außerdem darauf, dass es keine andere Musterseite gibt, die den gleichen Namen trägt oder in deren Namen das Wort „Steckbrief“ vorkommt.
EBENE „VARIABEL“ ANLEGEN
Auf der Musterseite könnt ihr nun die Objekte anlegen, die später mit Inhalten gefüllt werden sollen. Dafür müsst ihr zuerst eine Ebene anlegen (über die Palette Ebenen, die findet ihr unter Fenster – Ebenen). Dieser Ebene gebt ihr den Namen „variabel“ (um eine Ebene umzubenennen markiert ihr die Ebene in der Ebenenpalette mit einem Klick und klickt dann nochmal einfach auf den Namen. Dann könnt ihr den Namen ändern). Alles was auf dieser Ebene liegt wird später vom Skript von der Musterseite gelöst. Alle Boxen, die dynamisch gefüllt werden sollen, sollten auf jeden Fall hier drauf liegen. Ihr könnt aber noch mehr Elemente darauf legen (zum Beispiel Boxen, deren Größe ihr bei den meisten Seiten anpassen müsst).
MUSTERSEITENOBJEKTE ANLEGEN
Im Prinzip könnt ihr die Musterseite genauso wie sonst auch völlig frei gestalten. Es gibt nur zwei Unterschiede: Der erste ist, wie oben schon gesagt, alles was gelöst werden soll muss auf der Ebene „variabel“ liegen, alles andere auf irgendeiner anderen Ebene.
Der zweite Unterschied ist der entscheidende Schritt für die Nutzung des Skriptes. Ihr könnt nun Boxen auf der Musterseite platzieren, die später automatisch mit bestimmten Inhalten gefüllt werden. Das funktioniert so:
- Ihr legt ganz normal eure Textboxen oder Bildrahmen auf der Musterseite an.
- Ihr benennt die Objekte in der Ebenenpalette jenachdem, mit welchem Inhalt sie gefüllt werden sollen (das funktioniert genauso, wie ihr eine Ebene umbenennt)
Dafür haben wir euch einen kleinen „Baukasten“ definiert. Das heißt, es gibt eine Reihe von Namen, die ihr vergeben könnt, aber nicht müsst. Wenn ihr einen bestimmten Inhalt nicht auf der Seite platzieren wollt, dann legt ihr einfach keine so benannte Box an und es passiert schlicht nichts.
Folgende Namen könnt ihr verwenden:
- vorname
Platziert den Vornamen - nachname
Platziert den Nachnamen - geburtsdatum
Platziert das Geburtsdatum - name
platziert Vor- und Nachname in Kombination - steckbrief
Platziert die Steckbrieffragen und -antworten - kommentare
Platziert die Kommentare - berufsvorschlaege
Platziert die Berufsvorschläge - gruesse
Platziert Grüße - zusatztext
Platziert den Zusatztext - foto_n
Platziert die hochgeladenen Bilder. Wichtig ist, dass ihr n mit einer Zahl ersetzt (in der Regel 1 für das normale Foto und 2 für das Kinderfoto)
Ganz wichtig ist, dass alles kleingeschrieben wird und bei den Berufsvorschlägen das ä durch ae und bei Grüßen das ü durch ue und das ß durch ss ersetzt werden.
Wenn ihr mehrere Schüler:innen auf einer Steckbriefseite verwenden wollt, dann müsst ihr noch einen Schritt mehr machen. Sobald ihr die Boxen angelegt habt, die für einen Schüler gefüllt werden sollen, markiert ihr sie und gruppiert sie (Rechtsklick – gruppieren). Darauf werden die Elemente in der Ebenenpalette in einer Gruppe gekapselt. Diese Gruppe benennt ihr dann schueler_1, schueler_2 und so weiter. Achtet dabei darauf, dass die Schüler:innen auf der Seite auch wirklich in der richtigen Reihenfolge stehen. Man kommt da in der Ebenenpalette leicht durcheinander. Auf der rechten Seite beginnt die Nummerierung wieder bei 1.
DAS SKRIPT AUSFÜHREN
Damit ist der schwierigste Teil schon geschafft. Jetzt müsst ihr das Skript nur noch ausführen.
Dazu einfach einen Doppelklick auf „AbEasy-SteckbriefeErstellen.jsx“ in der Skriptepalette.
Darauf öffnet sich zunächst ein Dialogfenster, in dem ihr Einstellungen treffen könnt.

Ihr könnt jetzt oben auswählen, ob ein Schüler pro Seite platziert werden soll, ob es eine Doppelseite pro Schüler sein soll oder ob mehrere Schüler:innen auf eine Seite kommen. Darunter könnt ihr anwählen, ob die Platzierung auf einer neuen linken Seite stehen soll.
Jetzt wählt ihr noch aus ob die Schüler:innen nach Kursen sortiert werden sollen und danach wählt ihr noch im Dropdown-Menü eure Steckbrief Musterseite aus.
Ihr werden aufgefordert, den Exportordner auszuwählen. Klickt in dem Fenster einfach auf OK und es öffnet sich ein Dialog, in dem ihr den entsprechenden Exportordner auswählen könnt. Wichtig ist, dass ihr auf OK klickt, wenn ihr direkt ganz oben im Exportordner seid, nicht in irgendeinem Unterordner oder in der Ebene darüber und nur den Exportordner ausgewählt habt. Diesen Schritt müsst ihr machen, damit das Skript weiß, wo die Bilder liegen.
Danach kommen eventuell noch zwei Fenster, die euch darauf hinweisen, dass Objekte auf anderen Ebenen als der Ebene „variabel“ gefunden wurden, die so benannt sind, als ob sie gefüllt werden sollen. Ihr könnt hier entscheiden, ob diese Elemente automatisch auf die Ebene „variabel“ verschoben werden sollen oder nicht (Achtung! In diesem Fall werden sie auch nicht gefüllt!).

Schließlich öffnet sich eventuell noch ein Fenster, dass euch darauf hinweist, wenn ihr bestimmte Boxen nicht angelegt habt, obwohl dafür Inhalte im XML vorhanden wären.

Wenn ihr soweit gekommen seid, dann kommt eine letzte Abfrage, die euch fragt, ob ihr wirklich die Steckbriefe erstellen wollt. Klickt hier auf OK und los geht’s!

Damit seid ihr auch schon fertig. InDesign wird jetzt beginnen die Seiten zu erstellen und Inhalte einzubauen. Das kann (je nach Anzahl der Schüler:innen und Schnelligkeit des Rechners) ein paar Minuten dauern. Bei mir dauern 150 Schüler:innen etwa fünf Minuten.
Danach sind eure Seiten weitestgehend richtig aufgebaut. Ihr müsst jetzt nur noch in Einzelfällen eingreifen, zum Beispiel die Größe von Textboxen verändern, wenn sie zu viel Text beinhalten oder die Position einzelner Bilder etwas anpassen. Aber das war es auch schon.
ACHTUNG: Sollten beschädigte Bilddateien dabei sein, die InDesign nicht verarbeiten kann, bekommt ihr am noch eine Meldung darüber und werdet gefragt ob ihr diese abspeichern möchtet:

Klickt hier auf „Yes“, danach müsst ihr noch einen Speicherort wählen und Dateinamen eingeben, z.B. defekteBilder.txt. Anschließend klickt ihr „Speichern“.
TIPP: Verwendet am besten die Dateiendung „.txt“.
Ihr bekommt nun noch mitgeteilt wie viele Dateien beschädigt sind, diese Meldung müsst ihr noch mit „Ok“ bestätigen.

In der gespeicherten Textdatei stehen nun die beschädigten Bilder aufgelistet mit dem jeweiligen Speicherort und dem Dateinamen.
TIPP: Um diese Dateien verwenden zu können öffnet die Datei mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie z.b. Paint oder Vorschau bei Mac, speichert das Bild neu ab und dann könnt ihr es in InDesign einfügen.